Das Nachrichten-Archiv der GI
Gewinner der Aktion 2009 "Mitglieder werben Mitglieder" ausgelost
Mehr als 280 Neumitglieder hat die GI durch Ihre Unterstützung mit der Aktion Mitglieder werben Mitglieder in diesem Jahr gewinnen können. Mit der Verlosung der Preise ist die Aktion am 30. November in diesem Jahr abgeschlossen:
Über ein Levio-Notebook unseres Partners transtec freut sich Prof. Dr. Ipke Wachsmuth aus Bielefeld, die Xbox erhält Prof. Dr. Barbara Paech aus Heidelberg. Benjamin Niebuhr aus Pinneberg darf einen Einkaufsgutschein im Wert von 250 EUR vom Onlinehändler Home of Hardware einlösen.
Wir gratulieren! Wenn sich jedes Mitglied der GI an der Aktion beteiligen würde, wäre die Mitgliederentwicklung in der GI kein Thema mehr....Mehr zu unserer Aktion erfahren Sie hier.
Anstieg der Studierendenzahlen in der Informatik immer noch unter dem Durchschnitt - Berufsaussichten weiterhin exzellent
Im Studienjahr 2009 (Sommer- und Wintersemester 2009) haben sich 35.900 Studierende für den Studienbereich Informatik eingeschrieben. Dies entspricht einer Steigerung von 4% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies hat heute das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Über alle Fächer verteilt nahmen 7% mehr Erstsemester ein Studium auf als im Vorjahr.
"Wir begrüßen, dass sich wieder mehr junge Leute für ein Informatikstudium entschieden haben", sagte GI-Präsident Stefan Jähnichen. Dennoch seien dies im Vergleich zur Gesamtzahl der Erstsemester noch immer zu wenige Studienanfänger/innen in der Informatik. "Es hat sich gezeigt, dass selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gut ausgebildete Informatikerinnen und Informatiker nach wie vor hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, und dies wird bei entsprechender Schwerpunktsetzung im Studium auch so bleiben", so Jähnichen. Darüber hinaus sei es für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands insbesondere in Schlüsselbranchen wie der Automobilindustrie und der Medizintechnik wichtig, ausreichend eigenen IT-Nachwuchs zu haben. Deshalb empfiehlt die GI nach wie vor allem an der Informatik Interessierten, ein Informatikstudium aufzunehmen.
Die GI setzt sich gemeinsam mit Partnern dafür ein, Studium oder Ausbildung in einem der so genannten „MINT-Fächer“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) attraktiver zu machen und so den dringend benötigten Nachwuchs zu motivieren. Hier seien aber auch die Bildungsministerien der Länder gefordert, ab der Sekundarstufe 1 MINT-Unterricht durchgängig anzubieten, um eventuell vorhandene Berührungsängste abzubauen und falsche Vorstellungen über einzelne Fächer zu korrigieren.
GI fordert Sicherstellung des uneingeschränkten Publizierens in der Wissenschaft trotz Open Access
Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) fordert bei der Einführung von Open Access die Sicherstellung der uneingeschränkten Publiziermöglichkeit für alle wissenschaftlich Tätigen.Mit der rege diskutierten Einführung von Open Access für wissenschaftliche Veröffentlichungen soll der Zugang zu wissenschaftlicher Literatur kostenfrei möglich sein; die Vergütung der Verlage soll von den Leser/inne/n auf die Autor/inn/en (Author pays) übergehen. Hier weist die GI auf folgende Probleme hin:
In der Übergangsphase vom momentanen Zustand zu ’Author pays’ müssen die Bibliotheken noch für den Literatureinkauf bezahlen und es werden somit keine Mittel für die Autor/inn/en frei. Auch nach der Übergangsphase bestehen Zweifel, ob in den Bibliotheken Mittel in ausreichender Höhe frei werden, um den Autor/inn/en die benötigten Summen zur Verfügung zu stellen. Verschärft wird die Situation durch die Randbedingungen der real vorliegenden Unterfinanzierung der Hochschulen: so ist nicht gesichert, dass auch wirklich alle frei werdenden Mittel bei den Forscher/innen in den Instituten ankommen. Ebenso ungeklärt ist der Mechanismus, nach dem die Kostensteigerungen für die Autor/inn/en in einem Anstieg der Mittelzuweisungen an diese resultieren wird.
Die Umstellung auf Open Access ohne ergänzende Finanzierung wird der Forschergemeinde also zwar den kostenfreien Zugriff auf Materialien in Digitalen Bibliotheken erlauben, die Forscher/innen insbesondere an den Hochschulen werden sich das Publizieren aber nur mehr in eingeschränktem Umfang leisten können. Deshalb fordert die GI, auch nach der flächendeckenden Einführung von Open Access allen Forscher/inne/n – unabhängig von der finanziellen Ausstattung der jeweiligen Forschungseinrichtung – das wissenschaftliche Publizieren zu ermöglichen.
Eine ausführliche Stellungnahme finden Sie hier.
DAAD-Postdoc-Stipendien nach Berkeley oder Tokyo
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet im Rahmen des FIT-Programms (Forschung an internationalen Wissenschafts- und Technologiezentren) einjährige Stipendien für herausragende Nachwuchswissenschaftler/innen aus der Informatik für einen Postdoc-Aufenthalt am International Computer Science Institute (ICSI) in Berkeley, USA sowie dem National Institute of Informatics in Tokyo, Japan an.
Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2009, Stipendienantritt der 01. September 2010. Informationen zum Postdoc-Stipendium in Tokyo erhalten Sie hier, zu Berkeley finden Sie hier weitere Informationen.
Weitere Auskünfte erteilt Frau Schoppe-Kirsch: kirsch@daad.de.
Leitbild für IT-Controller/innen veröffentlicht
Die Fachgruppe IT-Controlling im Fachbereich Wirtschaftsinformatik der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) hat als Handreichung für Praxis und Lehre ein "Leitbild für IT-Controller/innen" erarbeitet. Das Leitbild wurde vom GI-Präsidium als Empfehlung verabschiedet und ist auf der GI-Empfehlungsseite veröffentlicht worden.
GI-Fellow Tschira erhält Verdienstkreuz 1. Klasse
GI-Fellow Klaus Tschira hat am 6. Oktober 2009 in Stuttgart das Verdienstkreuz 1. Klasse verliehen bekommen. "Dr. Klaus Tschira gehört zu den großen Unternehmerpersönlichkeiten im Land. Äußerst bemerkenswert ist sein vielfältiges Engagement als Stiftungsgründer und Mäzen. Er setzt sich seit vielen Jahren nachhaltig und erfolgreich für die Unterstützung und Förderung von Wissenschaft und Forschung ein", sagte Minister Rech bei der Ordensübergabe im Rahmen eines Empfangs in der Villa Reitzenstein in Stuttgart. Wir gratulieren unserem Fellow zu dieser großen Auszeichnung.
GI-Jahresbericht erschienen
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