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Meine GI

Das Nachrichten-Archiv der GI

Montag, 29. März 2010

Informatiktage 2010 - Zum 10. Mal für den Informatik-Nachwuchs

Am 19./20. März gingen die diesjährigen Informatiktage zum 10. Mal über die Bonner Bühne des B-IT Centers. Die Anfänge der Informatiktage, damals noch mit dem Kloster in Bad Schussenried verbunden, haben inzwischen nur noch den Namen und das Auswahlverfahren der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemein. Die Studierenden werden durch die GI-Vertrauensdozentinnen und Dozenten ausgewählt, hierfür müssen sie sich mit ihrerer wissenschaftlichen Arbeit qualifizieren.

Das Programmangebot hat sich indessen stetig verändert. Zentraler Programmpunkt sind inzwischen die Workshops mit interessierten Unternehmen aus der IT-Branche, die die Teilenhmerinnen und Teilnehmer mit Praxisprojekten aus dem Firmenalltag konfrontieren. Teilhabe steht inzwischen deutlich vor Teilnahme. Nähres finden Sie hier.

 

Dienstag, 23. März 2010

informaticup 2009 - Gewinnerteams in der Endausscheidung ermittelt!

Vier von 19 Teams wurden zur Endrunde des informatiCups 2009 nach Bonn zu den Informatiktagen eingeladen. Nach den wirklich hochklassigen Präsentationen hatte es die Jury nicht gerade leicht, ein Ranking unter den Teams durchzuführen. Das Rennen machte schließlich das Team der FU Berlin (Benjamin Eckstein, Carl Witt), gefolgt von der Uni Hamburg (Laura Glau, Tom Kirchner), der Wilhelm Büchner Hochschule/Private FernFH Darmstadt (Ralf Timo Defrancesco, Daniel Herken, Andreas Mayer) und der Uni Rostock (Christian Eichner, René Schulz, Florian Wendland, Gregor Behnke). Mehr hier.

Dienstag, 23. März 2010

Talkshow zu Datenschutz und Datensicherheit auf den Informatiktagen 2010

Datenschutz und Datensicherheit sind nicht nur ein Thema für alte Männer, gerade die junge Generation der Informatikerinnen und Informatiker ist dazu aufgefordert, sich nicht vom technisch Machbaren überwältigen zu lassen, sondern die jeweiligen Folgen auch zu reflektieren. So ähnlich lautete das Plädoyer, welches Peter Schaar und die weiteren Diskutanten der Talk Show an die 130 Zuhörer der Informatiktage richteten. Im Rahmen der Informatiktage 2010 am 19. März ging der beliebte Computer Club 2 mit Wolfgang Back auf Sendung.

Peter Schaar, GI-Mitglied seit 1988 und Beauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit sprach die aktuellen Baustellen direkt an, mit denen sich der Datenschutz in Deutschland derzeit auseinandersetzen muss. Dazu gehören z.B. ELENA, die Sammelstelle für umfangreiche Arbeitnehmerdaten, die Gesundheitskarte und vieles mehr. Populäre Projekte wie z.B. Googles Street View wurden ebenso kritisch besprochen wie auch unkritische Datenverwendung in Web 2.0 Plattformen. Neben Peter Schaar und Wolfgang Back als Talkmaster beteiligten sich Walter Oberschelp, RWTH Aachen, Stefan Löser, TU Berlin und Kai Reinhardt von der Firma Micromata an der lebhaften Diskussion.

Den Podcast zur Talkshow können sie hier anhören und herunterladen.

Montag, 22. März 2010

Deutsche Stiftung für Recht und Informatik schreibt Wissenschaftspreise aus

Die Deutsche Stiftung für Recht und Informatik schreibt für das Jahr 2010 den mit einer Geldgabe in Höhe von 2.000 € verbun­denen DSRI-Wissenschaftspreis für eine herausragende Dissertation oder Habilitationsschrift auf dem Gebiet des Informationsrechts oder der Rechtsinformatik aus.

Außerdem wird in gleicher Weise ein mit 500 € dotierter DSRI-Absolventenpreis für eine herausragende Diplom- oder Magisterarbeit, Bachelor- ­oder Master-Thesis oder sonstige Abschlussarbeit verliehen.

Die Preise werden jährlich vergeben. Die nächste Preisverlei­hung erfolgt auf der DGRI-Jahrestagung im Oktober 2010. Einreichungsschluss ist der 11. Juni 2010 bei der DSRI. Die Vorschläge werden von einer vom Stiftungs­rat der DSRI eingesetzten Kommission bewertet.

Die Bewerber/innen sollen von einer betreuenden Lehrperson vorgeschlagen werden, die begründet, weshalb die eingereichte Arbeit eine besondere Exzellenz aufweist. Die Arbeit sollte nicht vor 2008 abgeschlossen oder publiziert worden sein. Mit Annahme des Preises ist die Überlassung des gedruckten Werkes an die DSRI verbunden. Weitere Informationen zu den Förderpreisen finden Sie hier.

Dienstag, 16. März 2010

IT-Freelancerin des Jahres 2009 gekürt

Manuela Reiß

 

GI und das IT Freelancer Magazin haben in München die Freelancerin des Jahres gekürt. Bewertungskriterien waren Profil, Internetpräsenz und unternehmerische Haltung der IT-Freiberufler/innen. Überzeugender Kundennutzen, hochwertige Referenzen und umfangreiche Expertise der Preisträger fanden besondere Anerkennung.

Siegerin und IT Freelancerin des Jahres 2009 ist Manuela Reiss. Manuela Reiss ist als Beraterin, Trainerin und Autorin im IT-Bereich tätig. Sie verfügt über viele Jahre Erfahrung in IT-Projekten im Microsoft Windows Umfeld. Frau Reiss ist Autorin mehrerer Fachbücher und diverser Beiträge in Fachzeitschriften.

Frau Reiss vermittelte glaubhaft, dass sie als Trainerin, Beraterin und Buchautorin engagiert und mit viel Erfahrung alles aus einer Hand anbieten kann. Sie punktete als Expertin mit der Publikation von Büchern und Fachartikeln. Eine gut strukturierte und informative Homepage rundet das professionelle Erscheinungsbild von Manuela Reiss ab.

Donnerstag, 4. März 2010

GI begrüßt Urteil des Verfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung. „Wir freuen uns, dass das Bundesverfassungsgericht das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung als verfassungswidrig erklärt und damit der berechtigten Sorge vieler Bürgerinnen und Bürger Rechnung getragen hat“, sagte GI-Präsident Stefan Jähnichen.

 

 Jetzt komme es darauf ein, ein neues Gesetz mit Sorgfalt und Augenmaß zu formulieren, das den Bedürfnissen aller Beteiligten Rechnung trägt. Dabei müsse eine angemessene Balance zwischen den berechtigten Interessen der Strafverfolgungsbehörden, der Wahrung der Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger und den Vorgaben der EU gefunden werde.

 

 „Ohne eine angemessene Balance verlieren wir das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die modernen IuK-Technologien“, so Jähnichen. Gerade heute haben die großen Bundestagsfraktionen gemeinsam die Einrichtung einer Enquete-Kommission zum Thema „Internet und digitale Gesellschaft“ gefordert. Dies zeige, dass IuK-Technologien inzwischen nicht nur eine technische Plattform darstellen, sondern sich zu einem integralen Bestandteil des täglichen Lebens entwickelt haben. Das Vertrauen der Menschen in die neuen Technologien setzt die Vertraulichkeit aller gespeicherten Daten voraus und wahrscheinlich ist dieses Vertrauen sogar die wichtigste Grundlage für die Weiterentwicklung und Nutzung innovativer Informationstechnologien. Daher profitiert letztlich auch unsere Industrie von dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

 

Die GI hatte bereits in den Jahren 2005 und 2006 die Wahrung der Bürgerinteressen beim Entwurf des Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung gefordert und wird sich auch weiterhin aktiv in die Gestaltung der nun notwendigen neuen Gesetzesvorhaben einbringen.

Archiv nach Jahren


Unsere assoziierten Gesellschaften sind:

German Chapter of the Association for Computing Machinery (ACM)
Gesellschaft für Informatik in der Landwirtschaft
SI: Schweizer Informatik Gesellschaft