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Meine GI

Das Nachrichten-Archiv der GI

Donnerstag, 26. Januar 2012

GI-VDE-Forum zur IT-Sicherheit auf der CeBIT

Einladung zum CeBIT-Forum von GI und VDE am

9. März 2012 ab 11:00 Uhr im CeBIT Convention Center in Saal 108

Das Thema IT-Sicherheit rückt zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit. Denn mit der globalen Vernetzung sowie dem Trend, jedes Objekt, jeden Prozess und jedes natürliche System mit digitaler Intelligenz zu ergänzen, wachsen auch die Bedrohungen durch technikimmanente Fehler und kriminelle Cyber-Attacken. IT-Sicherheit wird damit zu einer unabdingbaren Voraussetzung dafür, dass die Informationstechnik als wichtigster Wachstumsmotor und Innovationstreiber neue Potenziale für die Wirtschaft und Gesellschaft erschließt und effiziente Lösungen in den Bereichen Kommunikation, Mobilität, Energie und Gesundheit verfügbar macht.

Das Spektrum der Herausforderungen auf dem Gebiet der IT-Sicherheit reicht von Antispam-/Antiviruslösungen und Firewalls über Kryptographie, Authentifizierungslösungen und Datenrettung bis zur Netzwerk-, Cloud-, Cyber- und Mobile Security sowie den Themen Managed Security Services und Business Continuity. Darüber hinaus trägt die IT durch  Anwendungen wie Videoüberwachung und Biometrische Systeme dazu bei, die Sicherheit im öffentlichen Bereich zu erhöhen. Über Zukunftsaufgaben, Lösungsansätze und innovative Anwendungen in der IT-Sicherheit informieren und diskutieren Experten aus Industrie und Wissenschaft auf dem VDE/GI-Forum.

Podiumsteilnehmer:

Prof. Dr.-Ing. Ingo WolffVorsitzender der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE (ITG), Geschäftsführer IMST GmbH, Kamp-LintfortMinDir Martin SchallbruchIT-Direktor im Bundesministerium des Innern, BerlinDr. Bruno JacobfeuerbornGeschäftsführer Technik, Telekom Deutschland GmbH, Bonn, Mitglied des VDE-Präsidiums und des ITG-VorstandesDr. Kai GrassieCTO Giesecke & Devrient, München, Berater des ITG-VorstandesProf. Dr. Hannes FederrathUniversität Hamburg, Sprecher des Fachbereichs „Sicherheit - Schutz und Zuverlässigkeit“ der Gesellschaft für Informatik

Moderation:

Erich Zielinski Alcatel-Lucent Deutschland AG, Stuttgart

Einladung und Anmeldung gibt es hier zum Herunterladen.

Montag, 23. Januar 2012

Usability Challenge: Wettbewerb für Studierende

Bereits zum zweiten Mal wird der Usability Challenge-Wettbewerb von der Fachgruppe "Software- Ergonomie" des GI-Fachbereichs "Mensch-Computer-Interakation" ausgeschrieben. In diesem Wettbewerb sollen Studierende  zeigen, dass sie Usability Methoden systematisch und zielgerichtet anwenden können.Thema: Prototyp für eine mobile Applikation, mit deren Hilfe im Alltag Energie gespart werden kann.Die besten Ergebnisse werden prämiert. Die Geld-Preise von dreimal 500€ werden auch in diesem Jahr von der Capgemini Deutschland GmbH gesponsort. Abgabetermin ist der 31. März 2012.Nähere Informationen zum Wettbewerb finden sich hier.

Freitag, 13. Januar 2012

CeBIT-Ticket-Code verbraucht - Gasttickets nur noch per Post

Wie uns die Deutsche Messe AG soeben mitteilte, wurde unser Ticket-Kontingent in wenigen Minuten verbraucht. Der Ticketcode wurde dabei missbräuchlich auf verschiedene Schnäppchenportale ins Internet weitergeleitet.

Die GI erhält nun ein Kontingent mit individuellen Ticketcodes, die wir auf Anfrage gerne an unsere Mitglieder versenden. 

Bestellung per E-Mail.

Montag, 9. Januar 2012

Zuse-Medaillenpreisträger Fritz-Rudolf Güntsch gestorben

Nur drei Monate nach der Verleihung der Konrad-Zuse-Medaille für besondere Verdienste um die Informatik ist Fritz-Rudolf Güntsch gestorben. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner kleinen Tochter, die auf der INFORMATIK 2011 in Berlin stellvertretend für Fritz-Rudolf Güntsch die Konrad-Zuse-Medaille in Empfang genommen haben. Die GI trauert um einen großen Pionier.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Die GI trauert um Rüdiger Vorndran

Unser GI-Fellow und langjähriger Sprecher der GI/ACM Regionalgruppe München verstarb am 24.12. nach schwerer Krankheit. Seit der Gründung der Regionalgruppe im Jahr 1986 führte Rüdiger Vorndran die Organisation mit großem Engagement und Leidenschaft bis ins Jahr 2009, als er das Amt aus gesundheitlichen Gründen übergab. In dieser Zeit wuchs die Regionalgruppe München zur größten und aktivsten Regionalgruppen der GI heran. 

Als die GI im Jahr 2002 das Fellowship einführte war Rüdiger Vorndran deshalb auch eine der ersten Persönlichkeiten, die diese Auszeichung zuteil wurde: "Rüdiger Vorndran prägt seit vielen Jahren die kontinuierliche und höchst erfolgreiche Arbeit der Regionalgruppe München. Als deren Sprecher trägt er in beispielhafter Weise dazu bei, das Wirken der GI auch regional bekannt zu machen und zu stärken.", heißt es in der Ernennungsurkunde.

Mit ihm verlieren wir nicht nur ein besonders verdientes Mitglied, sondern auch einen hurmorvollen Menschen, der nicht nur in der Region München viele Freunde gewonnen hat. Seiner Familie gilt unsere Anteilnahme.

Dienstag, 20. Dezember 2011

GI-Angebot an Zeitschriften und Publikationen aktualisiert

Die GI bietet ihren Mitgliedern eine Vielzahl von Zeitschriften und Publikationen aus dem gesamten Spektrum der Informatik und der IT-Wirtschaft. Wissenschaftler wie Praktiker finden hier die für sie interessanten Titel.

Darunter sind die besonders günstigen Publikationen unserer Fachbereiche und Fachgruppen sowie ein ganze Reihe von ermäßigten Titeln, die Sie als GI-Mitglied direkt beim Verlag bestellen können. Die Preise gelten für das kommende Jahr 2012.

 

Montag, 19. Dezember 2011

Informatik - quo vadis?

In der neunten Vorstandskolumne machen sich der scheidende GI-Präsident Stefan Jähnichen und der zukünftige Präsident Oliver Günther Gedanken über die Zukunft der Informatik.

Der Titel dieser Glosse ist alt und langweilig! Viele haben sich unter dieser Überschrift schon an einer Vision für Informatik versucht, warum jetzt schon wieder? Nun, die Informatik erlebt derzeit einen enormen Wandel in ihrer Bedeutung und Ausrichtung. Der IT-Gipfel im Dezember 2011 hat die Branche als umsatzmäßig drittgrößte in unserem Land dargestellt, weiteres Steigerungspotential ist klar zu erkennen. Informatik ist "überall drin", und Informatikexpertise wird gebraucht wie nie zuvor. Dabei geht es nicht nur um Technik, Forschung und Entwicklung, sondern auch um die gesellschaftliche und wirtschaftliche Relevanz unseres Fachs.

Die GI ist 42 Jahre jung und darf sich ohne Zweifel rühmen, viel zum Aufbau und zum Erfolg der deutschen, ja auch der europäischen Informatik beigetragen zu haben. Unsere GI ist finanziell gesund und hat mit ihrer fachlichen Struktur, den Fachbereichen, Fachgruppen, Regionalgruppen eine ausgezeichnete inhaltliche und geografische Basis, die die Informatik in all ihren Facetten kompetent vertreten und vorantreiben kann. Die wissenschaftliche Basis an den Hochschulen sorgt für die  weltweite Anerkennung der deutschen Informatik, fördert Innovation und Fortschritt und trägt damit direkt zum Wohlstand unseres Landes bei.

Aber kann und wird das so weiter gehen? Der Fokus von Informatik in unserer Gesellschaft und die Sicht auf die Informatik verschieben sich immer mehr in Richtung Anwendungen. Die neuen Themengebiete kommunizieren das durch das kleine e- (e-mobility, e-government, e-health) oder durch die fast schon inflationär genutzte Kennzeichnung neuer Technologien als "smart-technologies". Wir können uns darüber freuen, dass mit diesem Trend der Informatik der Stellenwert zugebilligt wird, den sie lange eingefordert hat und der ihrer Bedeutung für die Wertschöpfung einer Industrienation gerecht wird. Allerdings laufen wir Gefahr, dass bei dieser anwendungsorientierten Betrachtung der Stellenwert der Kernkompetenzen unserer Fachdisziplin schwindet.

Rechner als das Symbol der Präsenz von Informatik werden immer schneller, aber auch immer kleiner und sind in unserem Alltag kaum mehr als solche sichtbar. Die Software als Treiber dieser Rechner wird immer komplexer, ist aber von je her unsichtbar in den Mikro- oder Nanostrukturen der Rechner verborgen. Deutschland ist und war stark in den produzierenden Branchen, und die Informatik hat mit "embedded systems" entscheidend zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Produkte beigetragen. Wer von unseren Mitbürgern ist sich schon klar darüber, dass die Sicherheit und der Komfort in unseren Automobilen von den vielen Rechnern (ca. 80 in den hochpreisigen Modellen) herrührt und die Informatik inzwischen ein Garant für die hohe Wertschöpfung in der Automobilindustrie ist? Auch wenn die Rechner unsichtbar geworden sind, darf die  Informatik sich nicht in die Rolle eines Zulieferers verbannen lassen. Sie muss vielmehr darauf drängen, mit ihren Kernkompetenzen in der Gesellschaft ebenso wie in der Industrie und an den Hochschulen prominent wahrnehmbar zu sein.

Um die Informatik vor dem Hintergrund der beschriebenen Entwicklungen nicht weiter „unsichtbar“ werden zu lassen,  müssen wir in den Hochschulen wie in der betrieblichen Praxis darauf achten, die Standards unserer Informatikaus- und Weiterbildung hoch zu halten. Wir brauchen mehr junge Frauen und Männer, die Informatik und ihre Anwendungen studieren, wir brauchen Ingenieure mit ausgeprägten Kompetenzen in den technischen Aspekten der Informatik, und wir brauchen anwendungsorientierte Informatiker, die mit Zusatzkenntnissen in den Wirtschaftswissenschaften, den Rechtswissenschaften, der Psychologie und anderer Schwesterdisziplinen die  Probleme unserer neuen Gesellschaft, der „e-society“, lösen können. Die Wirtschaft ist auf diese Expertise angewiesen, wird allerdings ihre Wertschöpfung leicht in andere Länder verlagern, wenn wir diese Qualifikationen nicht bieten können. 

Die Gesellschaft für Informatik wird sich ihrer Verantwortung für diese gesellschaftlichen Prozesse auch weiterhin stellen. Sie wird auch weiterhin dazu beitragen, dass Informatik der Innovationstreiber unserer Technologienationen bleibt und als solcher auch in unserer Gesellschaft wahrgenommen und gefördert wird.

Was die Weiterentwicklung der GI selbst angeht, planen wir eine Initiative zur Gewinnung von neuen Mitgliedern – nicht nur bei Studienanfängern, sondern auch bei Informatikerinnen und Informatikern in Industrie und öffentlicher Verwaltung. Viele in der Praxis tätige Informatiker kennen die GI nicht einmal. Hier sind wir in der Pflicht, unsere Gesellschaft und ihre Dienstleistungen für Mitglieder klarer zu kommunizieren. Apropos Dienstleistungen: Neben unserer inzwischen recht aktiven Präsenz in mehreren sozialen Netzwerken planen wir demnächst eine Ausweitung des Online-Angebots an aktuellen Inhalten – Stichwort Zeitschriftenportal. All das mit dem Ziel, die öffentliche Sichtbarkeit der GI und damit der Informatik als Fachdisziplin in einer zentralen gesellschaftlichen Rolle nachhaltig zu verbessern. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen!

(Dezember 2011)

(Kolumne als PDF)

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Unsere assoziierten Gesellschaften sind:

German Chapter of the Association for Computing Machinery (ACM)
Gesellschaft für Informatik in der Landwirtschaft
SI: Schweizer Informatik Gesellschaft