Das Nachrichten-Archiv der GI
GI begrüßt Urteil des Verfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung
Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung. „Wir freuen uns, dass das Bundesverfassungsgericht das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung als verfassungswidrig erklärt und damit der berechtigten Sorge vieler Bürgerinnen und Bürger Rechnung getragen hat“, sagte GI-Präsident Stefan Jähnichen.
Jetzt komme es darauf ein, ein neues Gesetz mit Sorgfalt und Augenmaß zu formulieren, das den Bedürfnissen aller Beteiligten Rechnung trägt. Dabei müsse eine angemessene Balance zwischen den berechtigten Interessen der Strafverfolgungsbehörden, der Wahrung der Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger und den Vorgaben der EU gefunden werde.
„Ohne eine angemessene Balance verlieren wir das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die modernen IuK-Technologien“, so Jähnichen. Gerade heute haben die großen Bundestagsfraktionen gemeinsam die Einrichtung einer Enquete-Kommission zum Thema „Internet und digitale Gesellschaft“ gefordert. Dies zeige, dass IuK-Technologien inzwischen nicht nur eine technische Plattform darstellen, sondern sich zu einem integralen Bestandteil des täglichen Lebens entwickelt haben. Das Vertrauen der Menschen in die neuen Technologien setzt die Vertraulichkeit aller gespeicherten Daten voraus und wahrscheinlich ist dieses Vertrauen sogar die wichtigste Grundlage für die Weiterentwicklung und Nutzung innovativer Informationstechnologien. Daher profitiert letztlich auch unsere Industrie von dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts.
Die GI hatte bereits in den Jahren 2005 und 2006 die Wahrung der Bürgerinteressen beim Entwurf des Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung gefordert und wird sich auch weiterhin aktiv in die Gestaltung der nun notwendigen neuen Gesetzesvorhaben einbringen.
Nominierung zum GI-Fellow gestartet
Die GI zeichnet in jedem Jahr einige ihrer Mitglieder für besondere Verdienste um die GI selbst oder um die Informatik aus. Dieses Programm wurde im Jahr 2002 gestartet, mittlerweile zählt die GI rund 70 Fellows in ihrer Mitte. Wenn Sie nun jemanden kennen, der Ihrer Meinung nach Besonderes für die Informatik geleistet hat, können Sie ihn oder sie gemeinsam mit mindestens vier anderen GI-Mitgliedern für das Fellowship vorschlagen. Um eine formale Vergleichbarkeit der Vorschläge zu erreichen, reichen Sie Ihre Nominierung bitte auf dem Formblatt ein, das Sie hier zum Herunterladen finden, zusammen mit weiteren Informationen über das Fellowship. Einsendeschluss ist der 25. Mai 2010. Im Frühsommer trifft sich der Auswahlausschuss, um über die eingegangenen Vorschläge zu beraten und die Fellows 2010 zu küren. Fragen und Anregungen sowie die Nominierungen senden Sie bitte per E-Mail. Bei Bedarf steht Ihnen auch gerne telefonisch zur Verfügung: Cornelia Winter, Tel. 0228-302147.
Empfehlung für studentische Abschlussarbeiten vorgelegt
Die Gesellschaft für Informatik (GI) sieht in externen studentischen Abschlussarbeiten eine Möglichkeit, Austausch zwischen Unternehmen und Hochschulen zu ermöglichen und zu steigern. Unter externen Abschlussarbeiten werden Arbeiten verstanden, die Studierende als Teil ihres Studiums in einem außeruniversitären Umfeld anfertigen. Dazu gehört in der Regel eine Beteiligung des außeruniversitären Partners bei Aufgabenstellung und Betreuung.
Wie der Prozess einer studentischen Abschlussarbeit in der Industrie für beide Seiten aussehen sollte, hat die GI in einer Empfehlung zusammengefasst.
GI-Empfehlung für studentische Abschlussarbeiten in der Industrie
Wie kommen Sie mit Ihrer GI zu einem neuen Notebook?
Ganz einfach: Indem Sie bei unserer jährlichen Aktion "Mitglieder werben Mitglieder" mitmachen. Die Aktion 2010 startet im Februar und endet am 30. November. Jedes Mitglied, das uns hilft, mehr zu werden, nimmt an der Verlosung attraktiver Preise teil. Je mehr Mitglieder Sie werben, desto höher sind Ihre Gewinnchancen. In diesem Jahr steht ein Notebook der Firma MSI Technologys, ein Monitor von Sun sowie ein Gutschein des Online-Händlers Home of Hardware zur Verlosung. Mehr Informationen zum Ablauf der Aktion erhalten Sie hier.
informatiCup 2009 - Viele Lösungen eingereicht!
Am 15. Januar war der Einreichungsschluss für die Lösungen des Studierendenwettbewerbs der GI. Die Beteiligung ist in diesem Wettbewerb auf einem Rekordhoch: Von insgesamt 41 angemeldeten Teams lieferten 18 Teams Lösungen ab und schaffen damit die Voraussetzung, sich für die Endrunde im März in Bonn zu qualifizieren. Diese Teams ermittelt nun die Jury, bestehend aus Aufgabenstellern und erfahrenen Wissenschaftlern. Die Endrunde wird im Rahmen der Informatiktage 2010 vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und den Sponsoren durchgeführt. Attraktive Preise sind zu gewinnen!
IT-Sicherheit "made in Germany": Horst Görtz Stiftung schreibt IT-Sicherheitspreis aus
Um die Position von IT-Sicherheit „made in Germany“ zu festigen und zu fördern, schreibt die Horst Görtz Stiftung zum dritten Mal den mit 200.000 Euro dotierten „Deutschen IT-Sicherheitspreis“ aus. Die Schirmherrschaft hat Michael Hange, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, übernommen, der IT-Sicherheitspreis wird des Weiteren von BITKOM, der Gesellschaft für Informatik, dem Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit sowie der Ruhr-Universität Bochum unterstützt. Der Deutsche IT-Sicherheitspreis wird alle zwei Jahre verliehen. Auswahlkriterien sind sowohl Originalität wie auch wirtschaftliche Umsetzbarkeit. Bis 6. April 2010 können Interessenten ihre Skizzen einreichen.
Detaillierte Informationen finden Sie hier.
Der Schutz von Kreditkarteninformationen, die Absicherung medizinischer Daten oder die Abwehr von Malware: IT-Sicherheit ist aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken. International gilt Deutschland mit seinen sehr anspruchsvollen Kunden als "Testmarkt" – was hier im Bereich Sicherheit funktioniert, funktioniert (fast) ohne Änderungen auf der ganzen Welt. Hinzu kommt die weltweit anerkannte deutsche Kompetenz auf diesem Gebiet. Zum guten Ruf Deutschlands in Sachen IT-Sicherheit, den der Preis weiter stärken soll, haben eine Reihe von Forschungseinrichtungen und Unternehmen beigetragen, die in verschiedenen Teilbereichen eine weltweit führende Rolle spielen. Der Gründer der Horst Görtz Stiftung, Dr.-Ing. h.c. Horst Görtz, war in den letzten 20 Jahren selbst aktiv an der Entwicklung der IT-Sicherheit in Deutschland beteiligt. In den vergangenen Jahren unterstützt die Branche unter anderem durch Förderung von Stiftungsprofessuren, Doktoranden und Veranstaltungen. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass an der Ruhr-Universität Bochum das Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit gegründet werden konnte, das Bochum zur ersten Adresse in Sachen IT-Sicherheit gemacht hat.Weitere Informationen:
Dr. Christopher Wolf, Wissenschaftlicher Koordinator, Horst Görtz Institut, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-27722, eMail: cbw@hgi.rub.de.
Stefan Jähnichen als GI-Präsident wiedergewählt: "Image der Informatik muss verbessert werden"
Stefan Jähnichen, Professor an der TU Berlin und Leiter des Fraunhofer-Instituts FIRST wird für zwei weitere Jahre als GI-Präsident die Informatik vertreten. Neu gewählt wurden als Vizepräsidentin Prof. Dr. Claudia Eckert aus München sowie als Vizepräsidenten Prof. Ernst Denert aus München und Prof. Dr. Oliver Günther aus Berlin.Anlässlich seiner Wiederwahl wies Jähnichen auf die Bedeutung der Informatik für den Wirtschaftsstandort Deutschland hin: "Ein Großteil der Innovationen in unserem Land wird mittlerweile durch die Informatik getrieben. Damit Informatikforschung, –entwicklung und -anwendung auch weiterhin konkurrenzfähig bleiben, brauchen wir aber weit mehr Informatikfachleute, als derzeit ausgebildet werden." Drei Dinge müssten deshalb unbedingt angegangen werden:
die Informatik in der Schule bereits ab der Sekundarstufe I durchgängig zu verankern, um ein Bewusstsein für die Disziplin zu schaffen,jungen Leuten und insbesondere jungen Frauen die Attraktivität des Faches und die guten Berufsaussichten aufzuzeigen und das Ansehen der Informatik insgesamt zu verbessern.
Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werde sich die GI in den nächsten beiden Jahren insbesondere dieser drei Themen annehmen, so Jähnichen.Neu gewählte Mitglieder im GI-Präsidium sind Prof. Dr. Andreas Butz, München, Prof. Dr. Wolfgang Karl, Karlsruhe und Dr. Melanie Volkamer aus Darmstadt.Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist eine gemeinnützige Fachgesellschaft zur Förderung der Informatik in all ihren Aspekten und Belangen. Gegründet im Jahr 1969 ist die GI mit ihren heute rund 24.500 Mitgliedern die größte Vertretung von Informatikerinnen und Informatikern im deutschsprachigen Raum. Die Mitglieder der GI kommen aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Lehre und Forschung.
Archiv nach Jahren
- März 2010 - 2 Einträge
- Februar 2010 - 2 Einträge
- Januar 2010 - 1 Einträge
- Dezember 2009 - 3 Einträge
- November 2009 - 3 Einträge
- Oktober 2009 - 3 Einträge
- September 2009 - 5 Einträge
- Juli 2009 - 1 Einträge
- Juni 2009 - 1 Einträge
- Mai 2009 - 1 Einträge
- April 2009 - 4 Einträge
- März 2009 - 5 Einträge
- Februar 2009 - 2 Einträge
- Januar 2009 - 2 Einträge
- Dezember 2008 - 2 Einträge
- November 2008 - 4 Einträge
- September 2008 - 3 Einträge
- August 2008 - 1 Einträge
- Juni 2008 - 2 Einträge
- März 2008 - 3 Einträge
- Januar 2008 - 1 Einträge
- Dezember 2007 - 4 Einträge
- Oktober 2007 - 2 Einträge
- September 2007 - 3 Einträge
- August 2007 - 4 Einträge
- Juli 2007 - 4 Einträge
- Mai 2007 - 1 Einträge
- April 2007 - 2 Einträge
- März 2007 - 2 Einträge
- Dezember 2006 - 1 Einträge
- November 2006 - 1 Einträge
- Oktober 2006 - 2 Einträge
- September 2006 - 1 Einträge
- Juli 2006 - 1 Einträge
- Juni 2006 - 1 Einträge
- Mai 2006 - 1 Einträge
- April 2006 - 1 Einträge
- März 2006 - 1 Einträge
- November 2005 - 2 Einträge
- Oktober 2005 - 2 Einträge
- September 2005 - 5 Einträge
- August 2005 - 1 Einträge





